Dienstag, 3. Juli 2018

Quinoa-Mangold-Salat mit roter Bete


Bei meiner Überlegung, was es abends zu essen geben soll, fiel mir im Vorratsschrank eine Tüte Quinoa in die Hände. Ich hatte gerade erst gelesen, daß Quinoa basisch, glutenfrei und sehr eiweißreich ist und auch sonst sehr viele Vorteile für die Gesundheit bietet. Also überlegte ich mir, was ich damit zubereiten könnte. Ich habe ein paar Mangold-Blätter aus meinem Zinkwannen-Gemüsegarten geerntet, eine Snackgurke und Petersilie und den Rest gab der Kühlschrank her. Heraus gekommen ist ein leckerer Quinoa-Mangold-Salat mit roter Bete. Und hier verrate ich Dir mein Rezept.


Frisch geerntetes Gemüseglück


Frisch geerntet und zubereitet schmeckt es doch am besten. Mir macht mein kleiner Gemüsegarten in Zinkwannen so große Freude. Ich kann es gar nicht oft genug erzählen. Das war die beste Gartenidee, die ich bisher hatte. Wahrscheinlich werde ich im nächsten Jahr noch mehr ausprobieren und anbauen, zum Beispiel Zwiebeln, Paprika, Pepperoni. Das sind die Gemüsesorten, die mein Mann am liebsten isst ;) Mich würden aber auch Fenchel, Möhren und Pastinaken reizen. Oder sogar Rote Bete?! Und auf jeden Fall Gelbe Bete! Dafür habe ich auch ein Rezept: Gelbe Bete-Möhren-Puffer.


Mein Rezept für Quinoa-Mangold-Salat mit roter Beete


Zutaten:


  • 1/2 Tasse Quinoa
  • 1 gehäufter Teelöffel Gemüsebrühe
  • 1 handvoll junge Mangoldblätter 
  • 1/2 vorgekochte Rote Beetekugel (fertig gekauft)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Paprika
  • 1/4 Salatgurke oder eine große Snackgurke
  • ca. 5 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
  • ein paar Stengel Petersilie
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer


Zubereitung:

  1. Den Quinoa laut Packungsangangabe garen. Ich habe eine halbe Tasse Quinoa in 1 Tasse kochendes Wasser mit Gemüsebrühe gegeben und köcheln lassen, bis das Wasser vom Quinoa aufgenommen war. Abkühlen lassen.
  2. Die Mangoldbläter und die Stiele fein schneiden.
  3. Zwiebeln, Paprika, rote Beete, Gurke und getrocknete Tomaten ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  4. Die Petersilienblätter vom Stiel zupfen, zerkleinern und zu den Zutaten geben.
  5. Wenn der Quinoa abgekühlt ist, kann er unter den Salat gehoben werden.
  6. Den Salat mit dem Zitronensaft, Olivenöl und etwas Pfeffer verfeinern und abschmecken.
  7. Im Kühlschrank durchziehen lassen und frisch gekühlt servieren.



Wissenswertes über Mangold


Vielseitiges Blattgemüse

 

Das grüne Blattgemüse mit den bunten Stengeln kann sehr vielseitig eingesetzt werden, z.B. als Quiche, in einer Gemüsepfanne, im Wokgericht, als Suppe, als Gemüsewickel... Sogar die Stiele sind essbar und wurden früher als Spargelersatz verwendet. Sie brauchen etwas mehr Garzeit, als die hitzeempfindliche Blätter. Im Kühlschrank in einem feuchten Tuch gelagert, hält Mangold ca. 2-3 Tage. Blanchiert (kurz erhitzt und in Eiswasser abgeschreckt) kann er portionsweise eingefroren werden.

Gesundes und voller Nährstoffe


Mangold ist kalorienarm und ballaststoffreich, reich an Vitamin C, B, Beta-Carotin, Folsäure und den Mineralstoffen Eisen, Kalium und Magnesium und ist förderlich für das Immunsystem.

Das solltest Du beachten


Mangold sollte roh nur in Maßen verzehrt werden, da er Oxalsäure beinhaltet. Oxalsäure ist an sich nicht schädlich und kommt auch in Spinat und Rhabarber vor. Für gesunde Menschen ist das kein Problem. In großen Mengen verzehrt kann es allerdings förderlich für Nierensteinbildung sein und die Aufnahme von Eisen mindern.
Außerdem nimmt Mangold, genau wie Spinat, Nitrat aus dem Boden auf. Darum sollte er nicht zu lange erhitzt oder warmgehalten werden und auch nicht mehrmals wieder aufgewärmt werden. Sonst wird das Nitrat in schädliches Nitrit umgewandelt.


Eine handvoll junger, roher Mangoldblätter im Salat wird dir nicht schaden. Alternativ kannst Du aber auch Spinat oder würzigen Rucola verwenden. Der Salat schmeckt gut zu Gegrilltem oder aber auch zu meinen Blackbean-Patties, die ich für unser Blogger-Picknick gemacht habe. Oder Du servierst ihn mit einem frisch gebackenem Brot.


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